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Ein Geschmackserlebnis aus dem Land der aufgehenden Sonne
Saftiges Hähnchenfleisch ummantelt mit einer knusprigen Panade ist ein Geschmackserlebnis, das sich wohl kaum jemand entgehen lassen möchte. Chicken Karaage (唐揚げ) ist ein solches Gericht und ein echter Star in der japanischen Küche. Im Vergleich zu den in westlichen Ländern weit verbreiteten Chicken Nuggets bringt Chicken Karaage seine ganz eigene Geschmacksdimension mit sich. Während Chicken Nuggets oft als Fast Food gelten, wird Chicken Karaage als kulinarische Delikatesse angesehen. Das Gericht ist nicht nur würzig und saftig, sondern auch vielseitig und durchaus gesellig – ein idealer Begleiter für verschiedene Anlässe.
Warum Hähnchenkeule die erste Wahl ist
Die Verwendung von Hähnchenkeulen anstelle der häufig in westlichen Gerichten verwendeten Brust ist bei Chicken Karaage kein Zufall. Die Keulen sind in der Regel aromatischer und saftiger. Das dunklere Fleisch der Keule absorbiert die Marinade besser, was das Fleisch noch zarter und geschmackvoller macht.
Mehr als nur ein Snack
In Japan wird Chicken Karaage nicht nur als Snack oder schnelles Essen geschätzt, sondern oft auch als Beilage zu anderen Gerichten wie Ramen oder Reis serviert. Es findet ebenfalls seinen Platz auf der Karte vieler Izakayas – den japanischen Gasthäusern, in denen kleine Gerichte zu Getränken gereicht werden. In geselliger Runde, gemeinsam mit Freunden oder Familie, wird dieses schmackhafte Gericht zu einem Erlebnis, das weit über das bloße Essen hinausgeht.
Ein kulinarischer Ausflug
So einfach Chicken Karaage auch zubereitet werden kann, so vielseitig ist es in seinen geschmacklichen Nuancen. Ob mit einer Prise Ingwer, einem Hauch Knoblauch oder einem Spritzer Zitrone – die Möglichkeiten für individuelle Variationen sind nahezu unbegrenzt. Zudem kann man das Gericht mit unterschiedlichen Dips und Saucen servieren, um es je nach Vorliebe abzurunden.
Fassen wir zusammen: Chicken Karaage ist weit mehr als nur frittiertes Hähnchen. Es ist ein kulinarisches Highlight, das jeden Gaumen erfreut und ein Stück japanische Esskultur in die eigenen vier Wände bringt. Ein Muss für alle, die sich auf eine kulinarische Entdeckungsreise begeben möchten.
Zutaten:
450 g entbeinte Hähnchenschenkel
Marinade:
2 EL Sojasauce
1 EL Sake oder Reiswein
1 EL Mirin
Fein geriebener Ingwer, ca. 1 TL
Fein geriebener Knoblauch, ca. 1 TL
1 TL Sesamöl
Salz, ½ TL
Gemahlener Pfeffer, ½ TL
Japanischer Bergpfeffer oder gemahlener Szechuanpfeffer (optional), ½ TL
Zudem noch:
2 EL Kartoffelstärke
2 EL Weizenmehl
1 Ei
Ca. 350 ml Öl zum Frittieren
Anleitung:
- Alle Zutaten für die Marinade in einer Schüssel verrühren und beiseite stellen.
- Das Hähnchenfleisch in ca. 3-4 cm möglichst gleiche Stücke schneiden, in der Marinade ca. 1 Stunde einlegen. Kartoffelstärke, Weizenmehl und ein Ei dazu geben, gut vermengen, sodass die Hähnchenstücke vom Marinade-Teig rundherum bedeckt sind.
- Das Öl – am besten in einem kleinen tiefen Topf – auf mittlere Stufe (ca. 150 °C) erhitzen, Hähnchenstücke einzeln rein geben, 3-4 Minuten darin goldgelb frittieren. Nicht zu viel auf einmal, damit sie nicht untereinander verkleben, zudem sinkt die Temperatur zu stark. Das Fleisch erst wenden, wenn es nach oben schwimmt und die Kruste fest ist. Die Hähnchenstücke raus nehmen und abtropfen lassen.
- Nun das Öl stärker erhitzen (ca. 180 °C), die Hähnchenstücke wieder portionsweise darin frittieren, bis sie goldbraun und knusprig werden. Es könnte 1-2 Minuten dauern. Die Hähnchenstücke auf einem Küchentuch abtropfen lassen.
- Chicken Karaage können zum Reis aber auch Salat serviert werden, je nach Belieben mit Dip wie z.B. Mayonnaise, Chilisauce, Sojasauce oder Tomatenketchup.