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Gyoza, eine Delikatesse mit Wurzeln in China, fand ihren Weg nach Japan, wo Köche das Rezept verfeinerten, bevor es seinen Siegeszug um die Welt antrat. Diese leckeren Teigtaschen, die in der Regel mit einer herzhaften Mischung aus Fleisch und Gemüse gefüllt sind, werden sorgfältig gewürzt und dann kross gebraten. Durch ihre enorme Vielseitigkeit kann man Gyoza als schmackhafte Vorspeise oder auch als Hauptspeise servieren. Ein knackiger Salat passt ideal dazu und rundet das Gericht perfekt ab.
Die Kunst bei der Herstellung von Gyoza besteht darin, eine Balance zwischen der zarten, saftigen Füllung und dem gleichzeitig krossen, knusprigen Teigboden zu erzielen. Die besondere Brattechnik verleiht dem Gyoza seinen einzigartigen Geschmack und seine Textur. Ursprünglich eine chinesische Spezialität, haben Gyoza mittlerweile einen festen Platz in der japanischen Küche erobert und erfreuen sich auch bei Feinschmeckern auf der ganzen Welt großer Beliebtheit.
Zutaten (ca. 35 Gyoza):
Teig:
250 g Weizenmehl
100 g lauwarmes Wasser
(oder 1 Packung fertige Gyoza-Teigblätter)
Füllung:
300 g Schweinehackfleisch
300 g Chinakohl
2 EL Helle Sojasauce
½ EL Dunkle Sojasauce
1 EL Reiskochwein
1 TL Sesamöl
2 Frühlingszwiebeln, fein gehackt
1 Stück daumengroßer Ingwer, fein gehackt
1 Ei
Salz
Pfeffer
Dip:
Reisessig
Anleitung:
- Mehl und Wasser vermischen und zu einem glatten Teig kneten, diesen dann 30 Minuten zugedeckt ruhen lassen.
- In dieser Zwischenzeit den Chinakohl fein würfeln, mit 1 Teelöffel Salz vermischen und circa 15 Minuten lang stehen lassen, bevor der Saft aus dem Kohl durch ein Küchentuch ausgepresst wird.
- Anschließend alle Zutaten für die Füllung (außer Chinakohl) gründlich vermischen, dabei stets in eine Richtung rühren. Danach den entwässerten Chinakohl hinzufügen und alles mit einem Teelöffel Salz und Pfeffer würzen.
- Als Nächstes den vorbereiteten Teig dünn ausrollen (ca. 2 mm) und mithilfe eines Glases (ca. 8-9 cm Durchmesser) kreisrund ausstechen. Auf jedes Teigblatt dann einen Teelöffel der Füllung geben, halbmondförmig zusammenklappen bzw. falten und den Rand durch Drücken fest verschließen. Hierbei sollte die Menge für ca. 35 Teigtaschen ausreichen. Beachten, dass die Gyoza in diesem Zustand auch eingefroren werden können und später, ohne Auftauen, direkt in die Pfanne gegeben werden können.
- Zum Schluss in einer Pfanne 2 Esslöffel Öl erhitzen und die Teigtaschen darin kreisförmig anordnen. Sobald das Öl zu brutzeln beginnt, so viel warmes Wasser in die Pfanne geben, dass es die Gyoza bis zur Hälfte bedeckt. Die Pfanne abdecken und bei mittlerer Hitze die Gyoza einige Minuten köcheln lassen bzw. bis das Wasser vollständig verdampft ist. Danach den Deckel abnehmen, 1 Esslöffel Sesamöl über den Rand der Pfanne gießen und die Gyoza bei mittlerer bis starker Hitze goldbraun und knusprig backen. Heiß, zusammen mit dem Dip, servieren und genießen.
Tipp: Das Verhältnis von Mehl zu Wasser beim Teig sollte idealerweise zwischen 2:1 und 2,5:1 liegen. Ein weicherer Teig ermöglicht eine leichtere Handhabung, wohingegen ein festerer Teig eine knusprige Hülle begünstigt. Während des Ausrollens des Teigs kann eine Nudelteigmaschine besonders hilfreich sein.